Diese Anfrage erhalten wir jede Woche. Sie schicken uns ein Foto einer Tube einer Luxusmarke – vielleicht von Chanel, Dior oder La Mer – und zeigen auf den Verschluss. Dort, ganz oben, befindet sich deren Logo.
Es ist nicht mit Tinte bedruckt. Es ist physisch in den Kunststoff eingraviert (vertieft) oder erhaben (geprägt) . Es reflektiert das Licht. Es fühlt sich hochwertig an, wenn man mit dem Daumen darüberfährt.
Und dann kommt die entscheidende Frage: „Können wir das auch für meine Bestellung von 5.000 Stück machen?“
Die kurze Antwort lautet: Ja, aber der Preis wird Ihnen wahrscheinlich nicht gefallen.
Lasst uns die beiden Möglichkeiten, euer Logo auf eine Kappe zu bekommen, genauer betrachten und erklären, warum es "50,000 MOQ Rule"dafür einen Grund gibt.
Dieses Verfahren wird von 99 % der von Ihnen geschätzten Luxusmarken angewendet. Wir drucken das Logo nicht einfach auf eine bestehende Kappe; wir fertigen eigens für Ihre Marke eine brandneue Spritzgussform aus Stahl an.
Die Vorteile:
Beständigkeit: Es ist Teil des Kunststoffs. Es verblasst nie.
Haptischer Faktor: Kunden lieben die Haptik einer gravierten Oberfläche. Sie signalisiert: „Dieses Design gehört uns“, nicht: „Wir haben es von der Stange gekauft.“
Die finanzielle Realität (Rechnen wir mal nach):
Das Anfertigen einer privaten Gussform für eine Kappe ist nicht mit dem Drucken einer Visitenkarte vergleichbar. Es erfordert das Schneiden von gehärtetem Stahl.
Werkzeugkosten: Eine typische Kappenform kostet einmalig zwischen 1.500 und 3.000 US-Dollar .
Die Rechnung (Großbestellung): Bei einer Bestellung von 50.000 Stück amortisieren sich die Formkosten auf nur 0,04 $ pro Kappe . Das ist ein Kinderspiel.
Die Rechnung (Startbestellung): Bei einer Bestellung von nur 5.000 Stück kostet dieselbe Form 0,40 bis 0,60 US-Dollar pro Stück . Das schmälert Ihre Gewinnspanne erheblich – und das nur wegen eines Logos auf dem Deckel.
Falls Sie noch nicht bereit sind, 50.000 Stück zu bestellen, ist Siebdruck eine Alternative. Wir nehmen eine Standardkappe und bedrucken die Oberseite mit Ihrem Logo.
Die Vorteile:
Keine Werkzeugkosten: Sie sparen die anfänglichen Kosten von 2.000 US-Dollar.
Niedrige Mindestbestellmenge: Das ist für Bestellungen von 5.000 oder 10.000 Stück problemlos möglich.
Die Nachteile (Seien wir ehrlich):
Es wirkt flach: Es fehlt an Tiefe. Es ist zweidimensional.
Haltbarkeitsprobleme: Die Oberseite einer Kappe ist stark beansprucht. Sie wird von den Händen verdreht, in Taschen geworfen und an Schlüsseln gerieben. Selbst bei hochwertiger Tinte ist ein aufgedrucktes Logo auf einer Kappe oft das Erste, was sich abreibt.
Wahrgenommener Wert: Für einen Verbraucher signalisiert eine bedruckte Kappe oft eher „Massenmarkt“ als „Luxus“.
Wir beraten jedes Jahr Hunderte von Marken in diesem Bereich. Hier ist unsere ehrliche Empfehlung basierend auf Ihrer Größe:
| Ihre Situation | Unsere Empfehlung | Warum? |
Start-up / Pilotlauf (5.000 - 10.000 Einheiten) | Das Logo auf der Kappe kann weggelassen werden. | Im Ernst: Ein billig wirkendes, gedrucktes Logo ist schlimmer als gar kein Logo. Setzen Sie stattdessen auf eine individuell gestaltete Kappe (z. B. in Mattschwarz), um aufzufallen. Das ist günstiger und sieht besser aus. |
Wachsende Marke (20.000 - 30.000 Einheiten) | Erwägen Sie den Siebdruck. | Verwenden Sie diese Methode nur, wenn Ihr Logo ein einfaches, aussagekräftiges Symbol ist. Vermeiden Sie feine Schrift. Verwenden Sie hochwertige Epoxidharz-Tinte, um Kratzer zu vermeiden. |
Etablierte Marke (50.000+ Einheiten) | Öffnen Sie die Form. | Bei dieser Produktionsmenge sind die Kosten pro Einheit vernachlässigbar (0,04 $). Die Markenwirkung eines geprägten Logos rechtfertigt jeden Cent der Werkzeugkosten. |
Raten Sie nicht. Senden Sie uns Ihre Logodatei und Ihre geschätzte Bestellmenge. Wir erstellen Ihnen ein Angebot für die Formenherstellung und den Siebdruck, damit Sie den genauen Unterschied in den Stückkosten sehen können.