Einführung
Tägliche Sonnenschutzmittel sind mittlerweile die am schnellsten wachsende Kategorie in der Hautpflege und reichen von Körperlotionen bis hin zu hochwertigen Lippenbalsamen mit Lichtschutzfaktor. Doch die Entwicklung eines hervorragenden Sonnenschutzmittels ist nur die halbe Miete.
Für Geschäftskunden gilt die ungeschminkte Wahrheit: Sonnenschutzmittel sind aggressive Lösungsmittel. Sie greifen herkömmliche Kunststoffverpackungen regelrecht an. Von aufgeblähten Tuben, die jeden Moment zu explodieren drohen, bis hin zu Tinte, die auf die Hände der Kunden abfärbt – Verpackungen mit Lichtschutzfaktor erfordern aufwendige technische Lösungen.
Hier sind die vier häufigsten Fragen, die uns Marken zur Verpackung von Sonnenschutzprodukten stellen, und wie SampoX diese Fragen beantwortet.
Die Antwort von SampoX: Standardmäßige ein- oder zweilagige PE-Tuben (Polyethylen) sind mikroskopisch porös. Aggressive UV-Filter (wie Avobenzon oder Oxybenzon) wandern leicht durch den herkömmlichen PE-Kunststoff und dringen ein. Dadurch quillt die Tube auf, verliert ihre Form und schließlich treten die Öle der Formulierung aus.
Die Werkslösung: Für alle unsere Sonnenschutzprodukte schreiben wir eine 5-lagige, coextrudierte Tube mit einer EVOH-Barriere vor. EVOH ist eine hochspezialisierte Harzschicht, die zwischen den Kunststoffschichten eingebettet ist. Sie wirkt wie ein undurchdringlicher Schutzschild. Dadurch wird verhindert, dass die Sonnenschutzwirkstoffe austreten und Sauerstoff eindringen kann. So bleiben die perfekte Form der Tube und die Wirksamkeit der Formel erhalten.
Die Antwort von SampoX: Das ist ein klassischer Fehler bei der Verpackung von Sonnenschutzmitteln. Sonnencremeöle auf den Händen der Kunden wirken als chemisches Lösungsmittel. Beim Verschließen der Tube lösen sie die übliche Druckfarbe von der Oberfläche.
Die Fabriklösung: Das Geheimnis liegt im Decklack. Wir setzen nicht auf herkömmliche Hochglanzlacke. Bei Sonnenschutztuben tragen wir einen hochbeständigen, UV-härtenden Lack oder eine schützende Mattlaminierfolie über dem Aufdruck auf. Dadurch entsteht eine chemikalienbeständige Barriere für Ihr Markenlogo und Ihren Text, sodass diese auch fettigen, sonnencremebedeckten Händen am Strand standhalten.
Die Antwort von SampoX: Da Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor hochaktive und reaktive Chemikalien enthält, ist Vorsicht im Umgang mit Metallen geboten.
Die Falle: Applikatoren aus Zinklegierung sind schwer und luxuriös, aber bestimmte Sonnenschutzformeln können mit der Zeit mit dem Metall reagieren und zu Verfärbungen oder Anlaufen führen.
Der Factory Fix: Für Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor empfehlen wir dringend Ceramic oderPETG Applikatoren. Keramik ist 100 % chemisch inert und bietet ein erstklassiges, kühlendes Gefühl. PETG sorgt für eine atemberaubende, glasartige Transparenz und ist gleichzeitig extrem beständig gegen chemische Öle. Beide Materialien garantieren, dass sie nicht mit Ihren Sonnenschutzfiltern reagieren.
Die Antwort von SampoX: Die Verwendung von 100% PCR für eine hochwirksame Lichtschutzformel ist extrem riskant. PCR hat kürzere Molekülketten, wodurch es spröder wird und seine Barriereeigenschaften gegenüber aggressiven Chemikalien verringert werden.
Die Fabriklösung: Wir verwenden "Sandwich Strategy."eine mehrschichtige Tube, deren Innenschicht (die mit der Sonnencreme in Berührung kommt) aus reinem, unbedenklichem Polyethylen besteht. Die mittlere Schicht bildet die chemische Barriere aus EVOH. In die äußeren Schichten füllen wir bis zu 30–50 % PCR ein. So können Sie mit einem überzeugenden Umweltversprechen werben, ohne die Stabilität der Sonnencremeverpackung zu beeinträchtigen.